Warum im Jahr 2023 noch einen Blog starten

Warum im Jahr 2023 noch einen Blog starten!?

„Warum sollte man im Jahr 2023 noch einen Blog starten!?“ Eine berechtigte Frage, die ich mir in den vergangenen Wochen immer wieder gestellt habe, während ich schizophren die Arbeiten am Theme eben dieses Blogs vorangetrieben habe. In diesem kurzen Auftaktartikel lege ich meine Beweggründe dar und versuche vermutlich selbst in einer Art selbsttherapeutischen Prozess herauszufinden, warum ich mir diese Aufgabe gestellt habe und ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.

Blogs im Jahr 2023

Eigentlich spricht aktuell nicht gerade viel dafür einen Blog zu starten. Social Media hat sich in all seinen Ausprägungen etabliert und bietet unendliche Inhalte zu jeder Zeit an jedem Ort. Noch nie war es so einfach für einen Creator eine passende Plattform für die eigenen Projekte zu finden. Hat man als Creator die passende Plattform gefunden und trifft den Nerv der Zeit, wird man obendrein mit einer unfassbaren Reichweite belohnt. Und das alles ohne Kosten und ohne die langwierige Einrichtung einer Website.

Nicht, dass ich nicht selbst vorhätte meinem Blog über Social Media zu etwas Reichweite zu verhelfen, aber für mich ist ein Blog dann doch noch etwas Beständigeres. Der Aufwand ist zwar um einiges höher und die entsprechende Reichweite generiert sich zudem auch aufwändiger, aber bei meinem Blog habe ich das Gefühl mehr Freiheiten und vor allem mehr Kontrolle zu haben.

Während auf Social Media Inhalte genauso so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Gebe ich mich mit diesem Versuch doch gerne der Illusion hin, etwas dauerhaftes zu schaffen.

Meine Beweggründe

Viele Leute träumen davon von ihrem Blog oder den Inhalten, die sie veröffentlichen leben zu können. Diesen Traum habe ich selbst einmal gehabt, eine Weile sogar halbwegs erfolgreich gelebt, aber dann vor Jahren aufgegeben.

Ich würde mich zwar auf Dauer nicht dagegen wehren, wenn ich meinem Hobby zumindest kostenneutral nachgehen könnte, aber den Druck von diesem bescheidenen Geschreibsel leben zu müssen, habe ich zum Glück nicht.

Warum dann also dieser Blog?

Ich habe vielseitige Interessen und gehe diesen nach. Am liebsten mache ich das so gründlich wie möglich. Das lässt sich vielleicht daran festmachen, dass bis zum Zeitpunkt dieses ersten Artikels, in dem ich noch etwas mit mir selbst hadere, schon etliche Stunden in die Programmierung und das Design dieses Blogs geflossen sind.

Mir ist durchaus bekannt, dass ich mir kurzerhand ein Theme kaufen und etwas individualisieren können. Ginge es mir nur um die Schreiberei, wäre das auch wesentlich sinnvoller. Aber ich möchte stattdessen den letzten Tropfen aus meinem Hobby quetschen.

Und wenn ich all meine Hobbys unter einem Gesichtspunkt zusammenfassen müsste, dann wäre dies vermutlich der mich immer begleitende Gedanke, etwas von A bis Z komplett selbstständig zu kreieren. Jedenfalls soweit es meine Möglichkeiten zulassen. Beispielsweise hoste ich diesen Blog ja auch nicht auf einem Server in meinem Keller oder erfinde noch eine eigene Programmiersprache.

Zur weiteren Erläuterung vielleicht noch ein weiteres Beispiel: während du eventuell schon mal mit dem Gedanken gespielt hast ein eigenes Buch zu schreiben, kommt bei mir erschwerend der Wunsch hinzu das Cover des Buches zu gestalten, eine Website zum Buch zu erstellen, mich um ein Lektorat zu bemühen und das Buch in den Handel zu bringen. Am liebsten würde ich auch noch das Papier auswählen, die Druckerpresse bedienen und die Pantone ermitteln, aber dann würde das Buch nun niemals fertig werden.

Ich komme auf Dauer nicht dagegen an, dass mich ein Thema von A bis Z interessiert. Und dies ist nur eines von vielen Beispielen. So habe ich mich für das Räuchern von Wurst interessiert, für das Bauen von Möbeln, für das Entwickeln einer Website, für das Produzieren eines Musikalbums und für das Schreiben eines Kinderbuches und so weiter und sofort.

Irgendwann hatte ich so viele Ideen, dass ich diese in einem Trelloboard ablegen musste, weil ich stets befürchtete, irgendeine interessante Idee zu vergessen.

Das resultierte in einer Überförderung, da meine Zeit, wie bei allen anderen Leuten auch, begrenzt ist.

Vor allem habe ich mit keiner einzigen meiner Ideen nennenswerte Fortschritte gemacht oder diese zum Abschluss gebracht.

Ich habe zwar 2021 beim NaNoWriMo Schreibwettbewerb über 50.000 Wörter innerhalb eines Monats zu Papier gebracht, das Buch aber am Ende nicht veröffentlicht, weil ich angefangen habe ein Computerspiel zu programmieren.

Nach etlichen Videokursen und einem fertigen Prototypen meines Computerspiels, habe ich aber inkonsequenterweise angefangen den Full-Stack-Developer Learning Path bei Codecademy zu starten.

Diese Verschieberitis soll nun ein Ende haben.

Ich nehme mir ein Projekt (vielleicht auch mal zwei) auf einmal vor, fuchse mich in die Materie rein und ziehe das Projekt durch.

Damit ich mir selbst einen entsprechenden Druck aufbaue, wird das Ganze hier in diesem Blog dokumentiert.

Das erste Projekt ist damit bereits auf einer Metaebene gestartet. Denn dieser Blog ist unter anderem auch eine Spielwiese oder besser gesagt eine Art Labor in denen ich Dinge testen kann.

Mein Anspruch

Auch wenn ich zwar gerade argumentiert habe, dass ich eigentlich keinen Druck verspüre und mir lediglich den Druck der Öffentlichkeit auferlegen möchte, um meine Liste an offenen Projekten abzuarbeiten, möchte ich mich an gewisse Spielregeln halten.

Auch wenn dieser einführende Artikel viel Schwafelei enthält und ich nicht ganz so geübt darin zum Punkt zu kommen, sollen meine Artikel auch einen Nutzen für dich haben und nicht der Selbstbeweihräucherung dienen.

Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass deine und meine gesamten Interessen deckungsgleich sind, aber falls du künftig bei der Lösung eines Problems auf einen meiner noch hoffentlich zahlreich erscheinenden Artikel stößt, wünsche ich mir, dass diese dein Problem möglichst akkurat lösen.

Dafür versuche ich im Vorfeld mein bescheidenes Basiswissen durch Recherchen, Fachartikel und was das Internet und die Literatur sonst noch hergibt insofern zu erweitern, dass ich dir ein gut verständliches, interessantes und vor allem hilfreiches Wissen vermitteln kann.

Mal davon abgesehen, dass es sich eh gehört entsprechende Quellen zu nennen, möchte ich mir zum Standard setzen, alle zum Thema passenden und weitergehenden Inhalte zu verlinken. Ähnlich, wie du das vielleicht von einem Ratgeber oder Studienskript kennst.

Das Internet sollte ein Ort sein, an dem man in ein Thema eintauchen kann und ich möchte mich nicht als allwissend präsentieren, sondern back to the roots und verlinkungswürdige Inhalte entsprechend auch verlinken.

Kritik

Diesen Abschnitt kann ich glücklicherweise sehr kurzhalten.

Ich bin kein ausgebildeter Journalist und didaktisch eventuell auch etwas rückständig, daher ist sachlich formulierte Kritik mehr als erwünscht.

„Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten.“ Ist ein furchtbarer Satz und auf diesen Blog unter keinen Umständen anzuwenden. Fehler jeglicher Art kannst du mir gerne jederzeit über eine der vielen Kontaktmöglichkeiten mitteilen.

Gegenstand dieses Blogs

Ich habe zwar eingangs schon einige Themen angerissen, möchte hier aber noch einige Worte darüber verlieren, worum es hier eigentlich gehen soll.

Den Auftakt wird ein Projekt machen, bei dem es darum geht, einen eigenen Blog zu erstellen. Damit meine ich nicht, ein Theme kaufen oder eine der vielen extern gehosteten Anbieter für kostenlose Blogs zu nutzen.

Sondern diese Artikelserie wird meine bisherige und künftige Arbeit an eben dieser Website hier dokumentieren. Eventuell nimmt das Projekt auch noch einige ungeahnte Abzweigungen, aber das sehen wir dann, wenn wir so weit sind.

Auf meiner To Do Liste stehen unter anderem noch:

  • Ein Computerspiel programmieren und veröffentlichen
  • Eine App programmieren und veröffentlichen
  • Ein WordPress Plugin programmieren und veröffentlichen
  • Ein Buch schreiben und veröffentlichen
  • Ein bereits von mir geschriebenes Buch überarbeiten und veröffentlichen
  • Einen Ratgeber schreiben und veröffentlichen
  • Eine Artikelserie zum Thema Schlafverbesserung
  • Die Entwicklung und Veröffentlichung eines Pen-and-Paper Spiels
  • Eine Artikelserie zum Thema Selbstoptimierung bzw. das Erlernen gesunder Routinen
  • Artikelserien zum Thema nebenberufliche Fortbildung; konkret betrifft dies den Learningpath zum Full-Stack-Developer via Codecademy, ein nebenberufliches Studium, das ich gerade absolviere und LinkedIn Learning Kurse
  • Die Vorstellung praktischer Tools und Gadgets zur Organisation der Freizeit und im Berufsleben (dies ergibt sich zwangsläufig durch andere Artikelserien)
  • Einige SEO-Projekte bzw. klassische Nischenwebsites

Lange Rede, kurzer Sinn

Da du als Leser dieses Blogs künftig vermutlich mit einem konkreten Anliegen oder Problem auf diese Seite gestoßen bist und nicht vorhattest meinen zugegebenermaßen etwas ausschweifenden Formulierungen zu folgen (ich arbeite daran), soll jeder Artikel mit einer kurzen Zusammenfassung enden. Damit fange ich am besten hier direkt einmal an.

  • Blog im Jahr 2023 starten? Warum denn nicht!
  • Dieser Blog ist eine Art Selbsttherapie für mich, um meine knapp bemessene Freizeit optimal zu nutzen und viele angefangene Projekte auch endlich einmal zu Ende zu führen.
  • Auch wenn ich mir Mühe gebe, meine Artikel möglichst umfassend und interessant zu gestalten, sollen diese vor allem hilfreich sein.
  • Ich gebe mir zwar große Mühe, bin aber nicht perfekt. Daher bitte konstruktive Kritik ab sofort zu jeder Zeit über jeden Kanal gerne direkt an mich senden.
  • Dieser Blog hat bisher keine geschäftlichen Absichten. Gänzlich ausschließen möchte ich das für die Zukunft aber nicht. Primär ist das hier eine Art Spielwiese, auf der es in erste Linie geht, Kontakt zu Gleichgesinnten aufzubauen und meine kleinen Fortschritte mit meinen Projekten zu dokumentieren und mit der Öffentlichkeit zu teilen.

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