Wordpress Theme planen

WordPress Theme planen

Bevor es mit der eigentlichen Programmierung und dem Styling meines eigenen WordPress Themes losging, habe ich mir natürlich die Frage gestellt, warum ich mir das überhaupt antue. Schließlich gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige WordPress Themes, die eigentlich keinen Wunsch offen lassen dürften. Oder?

Gute Quellen für WordPress Themes

Es gibt ohne Frage massenhafte gute und von wesentlich erfahreneren Programmierern erstellte Themes. Ich wäre obendrein nicht einmal zu geizig mir für einige Dollar ein entsprechendes Theme zu kaufen. Das habe ich in der Vergangenheit auch schon mehrfach getan.

Besonders gute Erfahrungen habe ich dabei auf dem envatomarket gemacht. Besonders hervorzuheben wären dabei folgende Themes:

  • Avada Theme von Themefusion (erinnert etwas an Elementor und ist in Summe sehr umfangreich).
  • REHub Theme von sizam (eignet sich gut für Nischenwebsites und kleine Preisvergleiche).
  • Voice Theme von meks (eignet sich besonders für Blogs).

Allerdings haben diese Themes zwei Dinge gemeinsam.

Zwar lassen sich alle drei Templates relativ gut anpassen und sind auch auch ziemlich performant, aber dafür merkt man oft nach einigen Stunden, dass man doch gerne ein kleines Detail ändern möchte. In dem Fall muss man sich dann durch fremden Code wühlen, ein Childtheme anlegen, neue CSS Klassen vergeben und diese gestalten und am Ende passt dann doch nicht alles zusammen oder etwas funktioniert nicht wie gewünscht.

Der andere Grund sollte offensichtlich sein. Bei der Nutzung eines fremden Themes, würde diese Artikelserie wenig Sinn ergeben. Möchte ich dich doch live am Wachstum meines Blogs teilhaben lassen. :-)

Doch lieber ein eigenes Theme programmieren?

Streng genommen überwiegt für mich der erste Grund. Ich möchte maximale Kontrolle über meinen Blog haben und möglichst viel selbst einstellen können. Das bedeutet natürlich auch wesentlich mehr Arbeit.

Ich habe die Zeit zwar nicht gestoppt, aber zum jetzigen Zeitpunkt (und ich bin noch lange nicht fertig) dürften 15 bis 20 Stunden Arbeit in dieses Design geflossen sein.

Ich sollte vielleicht anmerken, dass ich beruflich auch Berührungspunkte mit WordPress habe. Vor Jahren habe ich ebenfalls einige Seiten mit WordPress erstellt. Aber ich bin weder gelernter Webdeveloper noch habe ich mich ausgiebig Design studiert.

Das hier ist also alles learning by doing und da es sich hierbei eh um ein Hobby handelt, spielt die benötigte Zeit auch eher eine untergeordnete Rolle für mich.

Der Fall ist also klar. Ich baue mir ein eigenes WordPress Theme, weil ich alle Freiheiten genießen möchte, die mir WordPress in Kombination mit PHP, JS, HTML und CSS bietet.

Plugins installieren oder doch lieber selbst programmieren

Plugins installieren oder doch lieber selbst programmieren?

Bei Plugins verhält es sich ähnlich bzw. verfolge ich hier ein ähnliches Mantra.

Um eine Funktion zu testen, die auf den ersten Blick kompliziert erscheint, nutze ich erst einmal ein Plugin.

Häufig stoße ich hier aber auch schnell an die Grenzen des Möglichen und versuche die entsprechenden Funktionen in mein Theme zu integrieren oder ein eigenes Plugin zu schreiben.

Einige Plugins sind aber derart clean und wahre Klassiker, sodass ich diese eigentlich immer standardmäßig installiere und konfiguriere.

Zu meinem Standardportfolio an WordPress Plugins gehört auf diesem Blog aktuell:

  • Mit Advanced Custom Fields verwalte ich unter anderem die Links zu all meinen Social Media Profilen.
  • DSGVO ist für alle Blogbetreiber ein wichtiges Thema, daher habe ich mir die kostenpflichtige Version von Borlabs zugelegt. Schließlich möchte man sich mit seinem Hobby keinen Rechtsstreit ins Haus holen.
  • Classic Editor. Ich bin bisher mit Gutenberg leider noch nicht warm geworden.
  • Contact Form 7 ist für mich einfach die beste Kontaktformularlösung die es gibt.
  • Simple Custom Post Order benötige ich, da ich meine Artikelserien zwar plane, sich die Reihenfolge der Posts nachträglich aber oft noch ändert. Dies wäre ein typisches Plugin, das ich auf lange Sicht selbst programmieren würde.
  • Yoast SEO in der kostenlose Ausführung bringt vereint schon relativ viele praktische Funktionen. Für mich hat die kostenpflichtige Version bisher aber noch nie Sinn ergeben.
Planung meines Blogkonzepts

Planung meines Blogkonzepts

Genug der einleitenden Worte. Kommen wir zum Kern dieses Artikels. Was habe ich mit diesem Blog bzw. dieser Website eigentlich vor.

Was soll mein Blog können?

Mein Blog soll mehrere Zwecke erfüllen. Primär möchte ich hier auf möglichst individuelle, aber gleichzeitig praktische Weise Artikel über meine Projekte veröffentlichen können.

Die Artikel eines Projekts bzw. die gesamte Artikelserie ist dann in einer Kategorie (WordPress Standard) organisiert. Projekte sind dabei individuelle Hubs, deren Darstellung ich im Laufe der Zeit an die jeweiligen Besonderheiten des Projekts anpassen möchte.

Zusätzlich dient der Blog auch als eine Visitenkarte und Kontaktmöglichkeit. Die Kontaktmöglichkeiten habe ich zwar bereits auf der Startseite integriert, allerdings fehlt mir noch ein Widget oder eine Ergänzung in der Autorenbox, um diese sinnvoll auf jeder Seite unterzubringen.

Operation an offenem Herzen

Das Konzept dieses Blogs entspricht einer Operation am offenen Herzen. Sobald ich mich dazu durchgerungen habe, eine halbwegs passable Version zu veröffentlichen, werde ich zu jeder neuen Funktion oder Anpassung dieses Themes einen Artikel schreiben. Darum dreht sich im Grunde diese ganze Artikelserie.

Ich habe mir dazu bereits einige Gedanken gemacht und die bisher geplanten Themen dieses Projekts lauten:

  • Die lokale Entwicklungsumgebung einrichten
  • VS Code einrichten & praktische Extensions
  • Ein Repository einrichten
  • Die grundlegenden Elemente eines jeden WordPress Themes
  • Fonts lokal installieren
  • Den Contentteil für einzelne Seitentypen erstellen
  • Den Header gestalteten
  • Eine Navigation erstellen
  • Den Footer gestalten
  • Spezielle Templates für die Starseite und Hubs erstellen
  • CSS organisieren und übersichtlich anlegen
  • Eine Kommentarfunktion implementieren
  • Wichtige Plugins konfigurieren
  • Das HTML Markup SEO konform umsetzen
  • Den Blog rechtssicher gestalten
  • Hosting
  • Eine Deployment Pipeline einrichten
  • Ein Projekt veröffentlichen
  • Wichtige Social Media Profile einrichten
  • Eine Suchfunktion erstellen

Dabei habe ich offensichtlich bereits einige Punkte erledigt. Ansonsten könntest du diese Seite ja nicht aufrufen. Aber keine Panik. Die Inhalte werden noch von mir nachgereicht.

Die bisher veröffentlichten Artikel findest du im zugehörigen Hub des Projekts.

Quellen und weiterführende Links

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